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E-Mails verwalten mit Evolution

SpamAssassin in Evolution einbinden

Nun, da der Dienst im Hintergrund läuft, muss Evolution darauf zugreifen. Prüfen Sie in der Liste links unter Bearbeiten | Plugins, ob das vorinstallierte SpamAssassin-Unerwünscht-Plugin aktiv ist. Sie konfigurieren es über Bearbeiten | Einstellungen|E-Mail-Einstellungen, wo Sie in der Reiter-Leiste oben rechts auf Unerwünscht klicken.

Nun wählen Sie SpamAssassin im Ausklappmenü Vorgabe-Unerwünscht-Plugin aus, woraufhin die Rückmeldung SpamAssassin-Plugin ist verfügbar und das zugehörige Programm ist installiert erscheinen sollte. Starten Sie Evolution neu, um die Änderungen zu übernehmen. Sie testen, ob das Plugin funktioniert, indem Sie sich selbst Spam-E-Mail weiterleiten. Diese müsste dann automatisch im Ordner Unerwünscht landen. Klappt das nicht, wählen Sie die Spam-Mail aus und klicken in der Symbolleiste auf das Icon Unerwünscht. Mitunter brauch SpamAssassin etwas Zeit, um zu lernen, normale E-Mails von Spam zu unterscheiden.

Um eine Whitelist zu pflegen, das heißt, bekannte Leute automatisch von der Spamliste zu nehmen, setzen Sie in den Unerwünscht-Einstellungen zudem den Haken bei Nachrichten nicht als Unerwünscht markieren, wenn Absender im Adressbuch. Um Absender weiß zu waschen, müssen Sie jetzt nur noch sicherstellen, dass diese im Adressbuch von Evolution stehen.

Fazit

Evolution beherrscht die meisten Funktionen kommerzieller E-Mail-Clients, auch wenn der E-Mail-Client noch nicht perfekt ist. Die Software bietet darüber hinaus mit SpamAssassin zusätzlich einen hochwertigen Spamfilter. Die einfache Bedienung übertrifft sogar einige kommerzielle Clients. Insgesamt eignet sich die Software als Alternative zu kommerziellen Mail-Clients. Hilfreich ist der umfangreiche Community-Support, da es sich um ein sehr populäres Open-Source-Projekt handelt.

Infos

  1. Google Mail: http://mail.google.com/
  2. Outlook Web Access: https://webmail.mydomain.com
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