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Ausgefuchst Surfen

Im Netz mit dem Feuerfuchs

Verbesserte Sicherheit, bessere Performance und intelligente Lesezeichen sind nur einige der Features in der neuesten Version des Webbrowsers Firefox 3.

Firefox 3 heißt der Standard-Webbrowser von Ubuntu 9.04. Er zeigt nicht nur Webseiten an, sondern lässt sich auch einfach durch unzählige Erweiterungen aufmöbeln. Inzwischen gibt es bereits einige Verbesserungen an der ursprünglichen Version 3, die im Juni letzten Jahres offiziell erschien. Ein Klick auf Hilfe | Über Mozilla Firefox offenbart zudem die Zeile Mozilla Firefox for Ubuntu canonical -1.0. Das zeigt, dass die Ubuntu Entwickler eigene Patches und Einstellungen in die mit Ubuntu ausgelieferte Firefox-Variante einbringen. Sie greifen also bei dieser Software am besten auf die offizielle Ubuntu-Version zurück.

Plugins, Themes, Erweiterungen und Add-Ons

Dank einer großen Gemeinde von Entwicklern bringt Firefox für nahezu jede Aufgabe, die ein Webbrowser erledigen kann, Add-ons mit. Dieser Oberbegriff versammelt Plugins, Erweiterungen, Themes und Sprachpakete – also alles, was dem Browser Flügel verleiht.

Plugins und Erweiterungen ermöglichen es Firefox, Flash-Inhalte abzuspielen, Java-Programme zu nutzen, Werbung zu blockieren, Code zu untersuchen oder proprietäre Dateiformat im Browser zu präsentieren.

Einige populäre Firefox-Plugins und -Erweiterungen betreuen die Ubuntu-Entwickler in ihren Paketquellen. Über den Paketmanager Synaptic installieren Sie unter anderem das Flashplayer-, Gnash-, MPlayer- und VLC-Plugin und Erweiterungen wie Imagezoom, Adblock und Firebug. Dieser offizielle Installationspfad soll Firefox im Zusammenspiel mit den Add-ons mehr Stabilität verleihen.

Braucht eine besuchte Webseite ein spezielles Plugin, um Inhalte anzuzeigen, findet der Plugin-Finder-Dienst automatisch die richtige Erweiterung. Beispielsweise funktioniert die Installation des Flashplayers mittlerweile auf diesem Weg. Steckt Ihre Wunscherweiterung nicht im Paketmanager, suchen und installieren Sie diese auf dem gewohnten Weg, über die Add-on-Webseite des Mozilla-Projekts [1]. Sie bietet eine unerschöpfliche Liste von Erweiterungen für den Browser.

Add-Ons anzeigen

Um Add-Ons anzusehen, klicken Sie auf Extras | Add-ons. Eine Liste der installierten (aber nicht unbedingt aktivierten) Erweiterungen erscheint im gleichnamigen Reiter. Unter Add-ons herunterladen zeigt der Fuchs von Mozilla empfohlene Erweiterungen an (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Über den Reiter

Ihre Installation ist einfach: Klicken Sie auf das gewünschte Add-On und bedienen Sie den Knopf Zu Firefox hinzufügen. Ein Warndialog erscheint, über Jetzt Installieren spielen Sie das Add-on auf die Festplatte. Die Warnung weist darauf hin, dass Sie nur Erweiterungen installieren sollten, denen Sie vertrauen.

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