Ubuntu hoch vier

Editorial

Mitten in die große Windows-7-Party platzt Anfang November das neue Ubuntu 9.10. Neu dabei ist: Auch Mainstream-Medien berichten recht ausführlich darüber. Zudem bootet der Konkurrent des neuen Super-Windows auch flotter wie unter anderem Tests von Tuxradar [1] zeigen. Uups!

Zugegeben: Für einen Kater in Redmond reichen diese Nachrichten kaum. Die Kassen klingeln dank zahlreicher vorinstallierter Windows-7-Rechner wie eh und je. Die Verbreitung von Linux bewegt sich hingegen noch immer im einstelligen Bereich. Als Chefredakteur des neuen Magazins Ubuntu User glaub ich – ebenso wie die Macher von Ubuntu – dass sich das langsam ändert. Und wir glauben fest genug daran, um der benutzerfreundlichen Distribution eine eigene Zeitschrift zu widmen.

Ubuntu User erscheint zukünftig vier Mal im Jahr und berichtet über Neues aus der bunten Welt von Ubuntu . Zwei Hefte begleiten die halbjährlich erscheinenden Ubuntu-Versionen und informieren unabhängig – und wo nötig auch kritisch – über das Betriebssystem. Sie lesen, ob ein Upgrade auf die aktuelle Ubuntu-Version lohnt, welche Programme neuerdings in Ubuntu stecken und was Anwender in die Verzweiflung treibt.

Das Flaggschiff segelt bekanntlich nicht allein: Mit Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu und Netbook Remix werben die Ubuntu-Derivate mit alternativen grafischen Oberflächen um die Gunst der User. Ihnen widmen wir uns in den zwei weiteren Ausgaben des Jahres. Ubuntu User durchforstet für Sie die alternativen Ökosysteme auf ihre Stärken und Schwächen, schildert die Besonderheiten der Desktops und verrät Tricks, die Ihnen das Arbeiten erleichtern.

Die Zeit dazwischen vertreiben Sie sich am besten auf unserer Webseite: Unter http://ubuntu-user.de finden Sie Nachrichten aus dem Ubuntu-Universum, ebenso posten wir News auf Twitter unter http://twitter.com/ubuntu_user_de. Um eine Sache machen wir uns keine Sorgen: Mit Ubuntu geht der Gesprächsstoff niemals aus.

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Kristian Kißling

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