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© Raoul Fesquet, Fotolia

Der Leser – das unbekannte Wesen

Editorial

Diesmal geht es im Editorial nicht um Steve Jobs, um Debian oder Ubuntu. Es geht um Sie. Genauer: Es geht um Ihre Meinung als Leser und Nutzer von Ubuntu. Warum gerade jetzt? Unsere Zeitschrift ist nun fast ein Jahr alt und wir stellen uns noch immer die Frage, wer Sie eigentlich sind.

Momentan hoffen wir, dass Sie als Leser die von uns gewählten Themen genauso interessant finden wie wir. Ein Feedback bekommen wir meist in Form von E-Mails und nur selten persönlich – etwa auf der Cebit oder dem LinuxTag. Dabei ergibt sich ein recht uneinheitliches Bild. Gut: Probleme mit dem Bootloader Grub2 scheinen einige Leser zu haben. Doch dann gehen die Wünsche, Interessen und Probleme schon weit auseinander. Der eine kämpft mit OpenOffice, der andere interessiert sich für die Synchronisation seiner Handydaten über Ubuntu und der dritte versucht, mit einem UMTS-Stick von Aldi ins Netz zu kommen.

Also haben wir beschlossen, eine Umfrage ins Leben zu rufen, die Sie unter http://de.surveymonkey.com/s/ubuntuuser finden. Wir freuen uns, wenn Sie daran teilnehmen. Das Ausfüllen dauert geschätzt fünf bis zehn Minuten und wir verstehen dann besser, wie und warum Sie Ubuntu und Co. nutzen und was Sie am Ubuntu User mögen und was Ihnen fehlt.

Wir warten gespannt auf das Ergebnis – Sie möglicherweise auch. Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage, die bis zum 31. September 2010 läuft, veröffentlichen wir im nächsten Heft. Die Ergebnisse werden sicherlich auch das zukünftige Profil des Ubuntu User prägen. Zeigt die Umfrage zum Beispiel, dass 90 Prozent unserer Leser Windows und Ubuntu parallel nutzen, bringen wir mehr Artikel zu diesem Bereich.

Vielleicht interessiert Sie ja auch, wie viele Leser Ubuntu, wie viele Kubuntu und wie viele Xubuntu nutzen? Im nächsten Heft sind wir schlauer. Apropos Xubuntu: Das wird ja gern – neuerdings zusammen mit Lubuntu – für ältere und schlanke Rechner empfohlen. Ich stell mir jedoch die Frage, wie viele Leute solche Rechner tatsächlich benutzen. Alle in den letzten fünf Jahren erschienenen Geräte fallen ja – außer vielleicht ein paar Netbooks – nicht in diese Kategorie. Also Hand aufs Herz: Sind Sie noch mit einer alten Gurke unterwegs?

Ubuntu User Online

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