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© Alexander Vasilyev, Fotolia

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Gewinnspiel

Revo auf Reisen

Herzlichen Glückwunsch, es gibt einen Gewinner für Acers Revo! Natürlich lautete der richtige Name der ersten Ubuntu-Distribution "Warty Warthog", das warzige Warzenschwein.

Der Name spielte auf den knappen Zeitplan an, der zu dieser Version führte, die im Oktober 2004 erschien. Ihn schlug Ubuntus Gründer Mark Shuttleworth höchstpersönlich vor – allerdings eher im Scherz. Laut Eigenaussage [1] war er in Sydney mit einer Fähre unterwegs und chattete gleichzeitig. Als er einem erstaunten Entwickler mitteilte, dass er für die Entwicklung von Ubuntu 4.10 nur sechs Monate Zeit einplane, antwortete dieser: "Sechs Monate! Das ist nicht viel Zeit, um dem Ganzen Schliff zu geben." Marks Antwort: "Dann müssen wir ihm den Spitznamen Warziges Warzenschwein geben." In der Folge nannte das Projekt einen IRC-Channel #warthogs ebenso wie die erste Ubuntu-Mailingliste.

Insgesamt hatten wir diesmal 135 Mitspieler mit der richtigen Antwort und entschieden hat der Zufall. Der wohnt in diesem Fall auf http://random.org. Die Webseite gibt es seit 1998 und sie generierte unsere Zufallszahlen zwischen 1 und 135. Der Algorithmus bedient sich dabei des atmosphärischen Rauschens, weil der von Rechnern erzeugte Zufall den Machern nicht zufällig genug ist. Wir haben also allen Einsendern Nummern zugeordnet und dann Random.org eine Zahl auslosen lassen. Gewonnen hat die Nummer 96, Armin Sauer: Herzlichen Glückwunsch!

SheevaPlug und Ubuntu-Handbücher zu gewinnen

Damit geht das Gewinnspiel in die nächste Runde. Dieses Mal verlosen wir wieder einen Rechner. Der ist allerdings eine Nummer kleiner und lässt sich in eine Wand stecken. Den SheevaPlug – auch gern als "Steckdosencomputer", bezeichnet – vertreibt in Deutschland die Firma Dr. Bott, die ihn uns für die Verlosung überlassen hat.

Das Gerät stammt vom kalifornischen Unternehmen Globalscale. Es handelt sich dabei um einen ARM-basierten Kleinstrechner, der nicht viel größer ist als ein Notebook-Akku und sich direkt an eine Steckdose hängen lässt. Er läuft auf einer auf 1.2 GHz getakteten Kirkwood-CPU von Marvell mit ARM-Architektur, bringt 512 MByte SDRAM sowie 512 MByte Flashspeicher mit. Er verfügt u.a. über einen USB-2.0-Anschluss, einen Slot für eine SD-Karte und einen Anschluss für ein Netzwerkkabel (RJ 45).

Das Gerät ist eher etwas für fortgeschrittene Nutzer und Bastler, es lässt sich über die Kommandozeile bzw. ein Browser-Interface bedienen. Man kann es zum Beispiel über den Netzstecker mit einem Router verbinden, eine USB-Festplatte anschließen und nutzt es dann als einfachen Backup-Server im LAN.

Zwar kommt es mit Ubuntu 9.04 vorinstalliert, doch neuere Ubuntu-Versionen laufen leider nicht auf dem Gerät, weil die ARM-Versionen inkompatibel sind. In einem nach Außen abgesicherten LAN ist der Betrieb des Sheevaplugs sicherlich möglich und richtig. Soll das Gerät als Internetserver dienen, sollten Sie aus Sicherheitsgründen ein aktuelles Debian für ARM oder OpenWrt installieren. Anleitungen gibt es im Netz, wo Sie auch auf eine recht umfangreiche Community von Technikenthusiasten treffen, die mit dem Gerät allerhand Kunststücke veranstalten [2].

Für weniger bastelfreudige Leser verlosen wir diesmal was handfestes: Nämlich 10 mal Michael Koflers neues "Ubuntu-Handbuch" von Addison-Wesley. Um am Gewinnspiel teilzunehmen (es endet am 1. Oktober 2010), schicken Sie eine E-Mail mit dem Stichwort sheeva an gewinnspiel@ubuntu-user.de. Darin beantworten Sie folgende Frage: Wie lautet die offiziell von Canonical errechnete MD5-Summe des 32-Bit Desktop-CD-Images für x86-Rechner von Ubuntu 9.04? Kleiner Tipp: Achten Sie genau auf die passende Version!

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