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Schöner arbeiten

Tipps und Tricks zu KDE

In KDE 4.4.2, das Kubuntu seit Version 10.04 ausliefert, stecken wieder eine Menge Veränderungen. Wir zeigen, wie Sie Nepomuk und Strigi zügeln, den Schnellstarter flexibler machen und CDs konvertieren.

Schnellstarter flexibler machen

Starten Sie Programme gewöhnlich über [Alt]+[F2], also über den so genannten Schnellstarter, klebt dieser unter Kubuntu 10.04 neuerdings am oberen Bildschirmrand. Er lässt sich zwar nach rechts und links verschieben, aber nicht in die Mitte des Desktops holen. Finden Sie dieses Verhalten unpraktisch, können Sie es abstellen. Dazu klicken Sie links im Schnellstarter auf den Schraubenschlüssel und dann auf das Register Benutzerschnittstelle. Hier setzen Sie ein Häkchen bei Frei schwebendes Fenster. Nach einem Klick auf OK hüpft das Fenster in das Zentrum des Desktops und kehrt damit zu seinen alten Gewohnheiten zurück.

Nepomuk und Strigi

Die bessere Integration von Nepomuk und Strigi gehören zu den Neuerungen von KDE 4.4.2. Die Suchwerkzeuge laufen im Hintergrund und kümmern sich um das Taggen und Indizieren von Dateien. Offenbar tun sie das auf schwächeren Systemen so gründlich, dass nichts anderes mehr funktioniert, weil die Prozesse das System komplett auslasten. In diesem Fall legen Sie den beiden Zügel an, indem Sie mit der Maustaste auf das Nepomuk-Icon im Systemabschnitt klicken (das mit den farbigen Kreisen) und Datei-Indizierung einrichten wählen. In der Folge öffnet sich ein Fenster, das Ihnen zwei Möglichkeiten anbietet: Sie schalten die Werkzeuge ab, indem Sie die Häkchen bei Nepomuk-Semantik-Dienste aktivieren und Strigi-Datei-Indexer aktivieren entfernen (Abbildung 1). Bei Bedarf beschränken Sie den Arbeitsspeicher für Nepomuks Datenbank. Dazu wechseln Sie zum Reiter Erweiterte Einstellungen und verschieben den Regler auf einen Wert, der Ihren vorhandenen Arbeitsspeicher nicht überlastet.

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