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Gute Connections

Nach der Installation

Nach dem Installieren bringen Sie Ihr Ubuntu-System nicht nur ins Internet, sondern spielen auch anstehende Updates ein.

Ubuntu 10.10 ist nach der Installation noch nicht fertig – das gilt für alle Betriebssysteme. Im Laufe der Lebenszeit von "Maverick Meerkat" bügeln die Entwickler Fehler in den installierten Anwendungen aus und schließen Sicherheitslücken. Der integrierte Update-Manager sorgt dafür, dass Ihr System diese so genannten Patches installiert und so stets auf dem neuesten Stand bleibt.

Neue Versionen einer mitgelieferten Software landen meist erst in der nächsten Ubuntu-Version. Es gibt allerdings häufig die Möglichkeit, diese über die so genannten Backports oder über externe Paketquellen und Personal Package Archives – kurz PPAs – zu beziehen.

Die Patches laden Sie nicht von obskuren Webseiten herunter, sondern beziehen Sie über die Aktualisierungsverwaltung des Paketmanagers. Anhand von Paketlisten prüft die Software, welche der Aktualisierungen die bei Ihnen installierten Programme betreffen (Abbildung 1), lädt die Patches herunter und installiert sie.

Abbildung 1

Abbildung 1: Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates spielen Sie unter Ubuntu zentral über die Aktualisierungsverwaltung ein, die sich regelmäßig meldet.

Das Henne-Ei-Problem

Um die Updates zu beziehen, brauchen Sie einen Zugang zum Internet. Der NetworkManager in Version 0.8.1 hilft Ihnen dabei, diesen zu konfigurieren. Ihn repräsentiert ein kleinen Icon oben rechts im Panel. Nutzen Sie eine WLAN-Karte, sehen Sie dort ein wellenförmiges Icon (Abbildung 2), bei Kabelverbindungen hingegen eines mit zwei gegenläufigen Pfeilen.

Abbildung 2

Abbildung 2: Über den NetworkManager sorgen Sie dafür, dass Sie per UMTS, WLAN, DSL-Modem oder auch per Kabel den Weg ins Internet finden.

Stoßen Sie bei der Konfiguration von WLAN-Karten, DSL-Modems oder UMTS-Sticks auf Schwierigkeiten, weil der NetworkManager die Geräte nicht findet, konfrontiert Sie das mit dem Henne-Ei-Problem: Die Fehler, die Sie daran hindern, ins Internet zu kommen, beheben Sie mitunter über Updates, die eine Internetverbindung voraussetzen. Leider hilft es in solchen Fällen häufig nur, den Rechner über ein Netzwerkkabel mit einem WLAN-Router bzw. normalen Router zu verbinden.

Verkabelt (Kabel)

Neben Routern verfügen auch WLAN-Router meist über Eingänge für Netzwerkkabel. Sofern der Router IP-Adressen per DHCP automatisch vergibt (was meist der Fall ist), stellt der NetworkManager automatisch eine Verbindung her.

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