Ubuntu plus Minze

Ubuntu 11.10 und Mint 12 auf DVD

Diesmal finden Sie auf der Heft-DVD nicht nur das um einige Programme erweiterte Ubuntu 11.10, wir nehmen auch zum ersten Mal Linux Mint mit auf die DVD.

Auf der Heft-DVD machen wir diesmal Platz für einen Neuling, der in letzter Zeit für Wirbel gesorgt hat. Linux Mint 12 basiert auf Ubuntu, bringt aber einen eigenen, auf Gnome 3 basierenden Desktop mit. Wir haben die DVD-Versionen für 32- und 64-Bit-Rechner auf die Heft-DVD gepackt und besprechen sie im Heft, allerdings können Sie nur die 32-Bit-Version installieren!

Doch auch klassische Ubuntu-Fans kommen mit der Heft-DVD auf ihre Kosten: An Bord ist die 32-Bit-DVD-Variante von Ubuntu 11.10, auf der wir einige Programme vorinstalliert haben, die wir weiter unten vorstellen. Wie jedes Mal darf auch eine Installationsanleitung für Linux Mint und Ubuntu 11.10 nicht fehlen

Hardwarevoraussetzungen

Da Mint auf Ubuntu basiert, sind die Hardwareanforderungen der beiden Systeme ähnlich. Mint verlangt nach mindestens 512 MByte RAM (1 GByte empfohlen) und braucht 5 GByte freien Speicherplatz. Die Ubuntu-Macher veranschlagen für Version 11.10 mindestens 384 MByte-RAM – doch damit dürfte Ubuntu wenig Spaß machen. Zusätzlich empfiehlt das Projekt 15 GByte freien Speicherplatz. 6 GByte tun es zur Not auch, aber dann passt kaum noch zusätzliche Software auf den Rechner. Auch die Grafikleistung spielt beim Installieren eine Rolle: Beide Systeme bringen einen 2-D-Desktop für Rechner mit, die nur über eingeschränkte 3-D-Fähigkeiten verfügen. Verwenden Sie eine leistungsfähige Grafikkarte aus den letzten fünf Jahren, landen Sie unter Mint in der Regel auf dem MGSE-Desktop (Mint Gnome Shell Extensions) und unter Ubuntu auf Unity in der 3-D-Variante.

Live ist Live-Desktop

Kennen Sie Linux noch nicht so gut, wird Ihnen der Begriff Live-System wenig sagen. Dabei lädt Ihr Rechner das komplette Betriebssystem in den Arbeitsspeicher. Das Booten dauert dadurch etwas länger, als bei fest installierten Systemen, aber Sie landen am Ende auf dem normalen Linux-Desktop. Gefällt Ihnen, was Sie sehen, installieren Sie Linux. Sie können Mint und Ubuntu aber auch einfach nur testen und beide Systeme anschließend wieder normal herunterfahren. Da Sie nichts installieren, funktioniert Ihr Rechner danach wie gewohnt. Installieren Sie Ubuntu über den Startmedienersteller auf einem USB-Stick und lassen Sie etwas Platz für private Dateien, können Sie sogar Ihre Festplatte völlig umgehen und nur mit dem Live-System arbeiten.

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