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Sieben gute Gründe

Heft-DVD: 7 Ubuntu-Versionen auf der DVD

Diesmal sind wir für die Ubuntu-User-DVD in die Vollen gegangen: Sage und schreibe sieben aktuelle Ubuntu-Varianten finden Sie auf unserer DVD. Was diese im Einzelnen auszeichnet, lesen Sie hier.

Diesmal haben wir aus den Vollen geschöpft und gleich 7 verschiedene Distributionen mit Ubuntu-Wurzeln auf unsere Heft-DVD gepackt, die ganz unterschiedliche Akzente setzen. Ubuntu und Kubuntu 12.04 gibt es sogar jeweils in zwei Varianten – für 32- und 64-Bit-Systeme. Aufgrund der begrenzten Aufnahmefähigkeit einer Doppel-DVD konnten wir allerdings nur die recht schlanken DVD-Versionen von Linux Mint 13 und Dream Studio verwenden.

Tabelle 1 zeigt, welche Distributionen Sie auf welcher Seite der DVD vorfinden. Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich die verwendeten Desktops genannt und listen die offiziell empfohlenen Hardwareanforderungen der Distributionen auf. Auf der sicheren Seite sind Sie in allen Fällen, wenn Ihr Rechner 2 GByte RAM mitbringt und Sie 10 bis 15 GByte Speicherplatz reservieren.

Tabelle 1

Distribution Desktop CD-Image DVD-Image RAM-Bedarf Speicherplatzbedarf
DVD-Seite A
Ubuntu 32/64 Bit Unity x - 512 MByte 5 GByte
Kubuntu 32/64 Bit KDE x - 1 GByte 10 GByte
Lubuntu 32 Bit LXDE x - 384 MByte 4 GByte
Xubuntu 32 Bit Xfce x - 512 MByte 5 GByte
DVD-Seite B
Linux Mint 13 Cinnamon - x 1 GByte 5 GByte
Dream Studio Unity - x 1 GByte 6 GByte
Ubuntu 12.10 Alpha 2 Unity x - 512 MByte 5 GByte

Bootstart

Wie genau Sie Ubuntu und die zahlreichen Derivate booten, lesen Sie im Installationsartikel. Hier nur die Kurzfassung: Wollen Sie eine Distribution von der Seite A booten, sollten Sie die DVD so ins Laufwerk legen, dass die Beschriftung der Seite A Sie anschaut. Diese so genannten Labels liegen gewöhnlich der DVD-Seite mit den Daten gegenüber. Stellen Sie fest, dass Ihrem Rechner ein DVD-Laufwerk fehlt, erklärt der Installationsartikel auch, wie Sie eine Distribution auf einen USB-Stick befördern und von dort booten.

Erkennt der Rechner – wie es der Installationsartikel beschreibt – die DVD als Bootmedium an, sitzen Sie nun vor einem Bootmenü mit Ubuntu-User-Schriftzug (Abbildung 1). Hier stehen die verschiedenen Distributionen zur Auswahl. Nach dem Booten entscheiden Sie dann, ob Sie eine Distribution nur ausprobieren wollen oder gleich installieren. In beiden Fällen kommt das Ubuntu-Live-System zum Zuge, das ebenfalls der Installationsartikel genauer beschreibt.

Abbildung 1

Abbildung 1: Das Bootmenü der aktuellen Ubuntu-User-DVD bietet Ihnen eine reichhaltige Auswahl an Distributionen, die alle auf Ubuntu basieren.

Zeit für Experimente

Die große Frage lautet aber, wie unterscheiden sich die Distributionen? Das finden Sie nicht nur in dem eben geschilderten Live-Modus heraus, in dem Sie die Systeme gefahrlos testen. Sie können sich auch eine VirtualBox installieren und sämtliche Systeme als virtuelle Maschinen testen. Dazu installieren Sie VirtualBox, starten es und legen über Neu erstmal eine neue virtuelle Festplatte an, die Sie am besten mit 10 GByte Platz ausstatten. Dabei hilft Ihnen ein Assistent. Nach getaner Arbeit taucht links die neue Festplatte auf, die Sie auswählen. Klicken Sie im rechten Bereich auf Massenspeicher und dann unter IDE-Controller auf leer, um über das kleine CD/DVD-Icon rechts daneben Ihr DVD-Laufwerk als Bootmedium auszuwählen. Nach einem Klick auf OK setzen Sie den Fokus wieder auf die Maschine links in der Liste und klicken oben auf Starten. Nun sollte das Bootmenü der Ubuntu-User-DVD in einem Extrafenster erscheinen, und Sie testen Ubuntu und Co. auf einer virtuellen Festplatte. Die dürfen Sie dann jederzeit neu booten, den aktuellen Zustand einfach speichern oder – über Sicherungspunkte – einfrieren.

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