Crysis 2

Crysis 2 unter Ubuntu 10.10

04.07.2011

Wie fast jedes erfolgreiche Computerspiel, findet auch Crysis einen würdigen Nachfolger: Crysis 2 bietet einmal mehr eine gelungene und grafisch anspruchsvolle Ego-Kost für jedermann.

Diesmal spielen Sie in einen neuen Charakter namens Alcatraz, der die bösartigen Aliens aufhalten soll, und dabei nicht nur außerirdische Gegner vorfindet. Korrupte Wissenschaftler stellen sich ihm ebenso in den Weg wie die besagten Extraterrestrischen.

Getestet haben wir mit der aktuellsten Wine-Version (1.3.22 BETA) unter Ubuntu 10.10 (64-Bit). Als Testsystem kam ein Intel Core i7 mit 4 x 2,8 GHz zum Einsatz, der mit einer Nvidia Geforce 8800 Ultra kooperiert und dabei Nvidias 64-275.09.07 Linux-Treiber verwendet. Der Rechner verfügt über 4 GByte DDR-3 RAM.

Crysis 2 unter Ubuntu 10.10

Crysis 2 läuft mit dem aktuellen Wine (1.3.22) sehr gut. Einzig bei der Installation hatten wir etwas Probleme: Der Installationsassistent zeigte den Fortschritt nicht an. Glaubt man verschiedenen Kommentaren auf der offiziellen Wine-Seite, tritt dieses Problem aber nicht häufig auf, könnte also einmal mehr mit unserem DVD-Laufwerk zusammenhängen. Deswegen haben wir das Spiel direkt bei EA heruntergeladen.

Crysis 2 unter Ubuntu 10.10

Dafür benötigt man den EA-Download-Manager und führt diesen dann ganz einfach über einen Doppelklick mit der Maus aus. Nach der Installation gibt man den Crysis-2-CD-Key ein und schon lädt der Download-Manager das Spiel automatisch herunter. Ist der Download abgeschlossen, legen Sie los. Nach einem Doppelklick auf die Desktop-Verknüpfung von Crysis 2 startet das Spiel. Es lädt dabei automatisch das aktuelle Patch (1.9) herunter und installiert es.

Crysis 2 unter Ubuntu 10.10

TIPP: Setzen Sie in Ihrer Wine-Konfiguration unter dem Menüpunkt "Grafik" einen Haken bei "Im Vollbildmodus Maus automatisch einfangen". Zugleich entfernen Sie das Häkchen bei "Emuliere einen virtuellen Bildschirm". So springt Ihnen die Maus nicht weg, wenn Sie sich gerade im Spiel befinden. Nun lassen Sie sich aber nicht weiter davon abhalten, New York wieder bewohnbar zu machen!

( Milos Mitrovic)