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DEX will Ubuntu und Debian besser verbinden

17.03.2011

Die Debian-Entwickler Matt Zimmerman und Stefano Zacchiroli möchten mit ihrem neuen Projekt DEX die Zusammenarbeit zwischen Debian und seinen Derivaten verbessern.

Die Idee stammt aus einer der Sitzungen auf der Konferenz Debconf 10. Manche Derivate wie beispielsweise Skolelinux sind als Debian Pure Blends ein Teil des Mutterprojekts. Doch bei vielen der rund 300 Debian-basierten Linux-Distributionen sehe das anders aus, heißt es auf der neuen DEX-Homepage: Deren Verbesserungen an Debian-Paketen finden keinen Weg zurück in die Debian-Archive.

Hier möchte DEX in Zusammenarbeit mit dem bereits bestehenden Debian derivates front desk Abhilfe schaffen. Teil der Kampagne ist eine Umfrage, die die Derivate erfassen soll. Daneben gibt es ein Ubuntu-DEX-Team, dass sich darauf spezialisiert, die von Ubuntu gemachten Verbesserungen sowie neue Pakete in Debian einzubringen. Es gibt beispielsweise eine lange Liste von Patches aufzuarbeiten.

( Mathias Huber)