Deponia Titelbild

Raus aus dem Müll

Deponia mit Wine unter Ubuntu spielen

21.11.2012

Das Point-and-Click-Adventure Deponia gehört wohl zu den ungewöhnlichsten Spielen des Jahres 2012. Mit ihm bringt der Entwickler und zugleich Publisher "Daedalic Entertainment" nach "A New Beginning" und "Harveys neue Augen" ein weiteres witziges Adventure für den PC auf den Markt, das auch mit Wine funktioniert.

Zu Beginn von Deponia sehen Sie nichts weiter als Müll, Müll und nochmals Müll - kein Wunder, lehnt sich der Name Deponia doch an den Begriff der Mülldeponie an! In der Rolle als Rufus, der Protagonist des Spieles, versuchen Sie, von dem vermüllten Planeten Deponia zu flüchten. Ihr Ziel ist die fliegende Stadt "Elysium". Wie und ob Sie das schaffen, zeigt erst der weitere Spielverlauf, in dem einige Abenteuer auf Sie zukommen - wenn Sie das Spiel denn zum Laufen bekommen.

Screenshot aus dem Spiel Deponia

Screenshot aus dem Spiel Deponia

Im Test verwendeten wir ein Ubuntu 11.10 und das neueste Wine (die stabile Version 1.4).  Als Testsystem kam ein Rechner zum Einsatz, der einen Intel Core i7 mit 4 x 2,8 GHz Taktfrequenz unter der Haube mitbringt, sowie eine Nvidia Geforce GTX 570. Letztere rennt dabei mit dem proprietären Nvidia-Treiber in Version 64-295.33. Der Rechner verfügt über 12 GByte DDR-3-RAM.

Daedalic Entertainment gehört zu den wenigen Publishern, die auf Sicherheitsmaßnahmen verzichten. Das Spiel lässt sich daher einfach installieren, und Sie brauchen zum späteren Spielen keine DVD mehr. Anfangs sieht das natürlich anders aus: Legen Sie die Spiele-DVD ein und rufen Sie per Doppelklick auf die Datei "setup.exe" das Installationsfenster auf. Dann folgen Sie den üblichen Aufforderungen und starten das Spiel nach erfolgreicher Installation über die Verknüpfung auf dem Desktop. 

Screenshot aus dem Spiel Deponia

Screenshot aus dem Spiel Deponia

Leider sterben die klassischen Point-and-Click-Adventures langsam aus - insofern macht "Daedalic Entertainment" mit Deponia alles richtig, indem es diese Lücke füllt.

( Milos Mitrovic)