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Miro aus dem Quellcode

So läuft Miro 4.0 auch unter Ubuntu 11.04

24.05.2011

Aktuell gibt es vom neuen Miro 4.0 noch kein Ubuntu-Paket -- auch nicht im offiziellen PPA. Wir zeigen, wie man unter Ubuntu 11.04 den Quellcode übersetzt.

Die Anleitung bezieht sich auf ein aktuelles Ubuntu 11.04. Für andere Distributionen könnte dieser Weg auch funktionieren, allerdings heißen hier oft die Pakete etwas anders.

Zunächst lädt man das Quellcode-Archiv von der Webseite herunter und entpackt es in ein Verzeichnis der Wahl. Dann öffnet man ein Terminal (Strg+Alt+T) und wechselt in das Unterverzeichnis

cd miro-4.0/linux

Bevor man dort Skripte ausführt, spielt man über das Software-Center die folgenden Pakete auf den Rechner:

* build-essential
* python-pyrex
* python-gobject-dev
* libgtk2.0-dev
* libwebkit-dev
* libavformat-dev
* python-mutagen
* python-libtorrent

Anschließend tippt man in ein Terminal im eben erwähnten Miro-Verzeichnis den Befehl

./test.sh

ein. Das Skript testet nun, ob Miro auf der Plattform funktioniert und bricht ab, wenn eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird bzw. ein Python-Modul fehlt. Sind alle Abhängigkeiten erfüllt, kommt das Skript zum folgenden Ergebnis:

Ran 493 tests in 225.677s
OK
Skipped: miro.test.infolisttest.InfoListCocoaTest: only_on_platform ('osx',)
Skipped: miro.test.sparkletest tests: not osx

Nun sollte Miro einsatzbereit sein. Sie starten die Software über

./run.sh

miro

( Kristian Kißling)