Kritik an Canonical
Trägt Canonical zu wenig zur Kernel-Entwicklung bei?
Diese Woche veröffentlichte die Linux-Foundation eine Statistik zu den Personen und Firmen, die hinter der Kernelentwicklung stehen. Canonical findet darin keine Erwähnung.
"Canonical, wo bist Du?" fragt sich aufgrund der Studie Sam Varghese von Itwire.com. Er bemerkt, dass die Studie der Linux Foundation zwar Firmen wie Red Hat, IBM, Novell und Intel erwähne, aber der Linux-Distributor des sehr populären Ubuntu mit keinem Wort darin vorkomme.
Eine ähnliche Kritik kam auch schon vom bei Novell angestellten Kernel-Entwickler Greg Kroa-Hartmann. Im September des vergangenen Jahres kritisierte er bei seiner Keynote auf der Linux Plumbers Conference, dass Canonical sich zu wenig um den Kernel kümmern würde.
Die Kritik an der Kritik bleibt aber auch in diesem Fall nicht aus: So heißt es in den Kommentaren zu Vargheses News, dass Linux nicht nur aus dem Kernel bestehe und Canonical dafür sehr viel positives Marketing für Linux gemacht habe.
